Freitag, 16.06.2017   |   Einlass: 18:00 Uhr   |   Beginn: 19:00 Uhr
ZERSTÖRE NICHT DEINE LEBENSGRUNDLAGE
Diskutiert von Christine von Weizsäcker (Biologin) und Leni Breymaier (Politikerin)
im Substage Café

Die Diskussion ist die zweite Veranstaltung innerhalb der neuen Reihe der SPD Karlsruhe „Roter Fächer“. Der „Rote Fächer“ ist eine Plattform für kritische Diskussionen globaler Themen. Informationen von Insidern und das Hinter-die-Kulissen-Blicken ist Programm.

Mit dem "Roten Fächer" soll mehr Transparenz in politische Entscheidungsprozesse gebracht werden, damit Bürgerinnen und Bürger auf politische Verhältnisse Einfluss nehmen können. Ziel ist eine gemeinsame Vision einer lebenswerten Zukunft!


"Zerstöre nicht Deine Lebensgrundlage" ist die Essenz des Megathemas Nachhaltigkeit. Und doch gelingt die Umsetzung dieses Grundprinzip eines jeden Lebens nur mäßig. Welche Rolle spielen hierbei Organisationen wie der Agrarkonzern Monsanto? Wie sieht der Blick hinter die Kulissen der politischen Entscheider aus? Und wie kann der Einzelne auch bei globalen und komplexen Themen Einfluss nehmen?


Moderation Meri Uhlig


Infos zu den Diskutantinnen:

Die Biologin und Umweltaktivistin Christine von Weizsäcker ist u.a. Präsidentin von „Ecoropa“ und „Women in Europe for a Common Future“. Sie nahm seit 1992 an den Verhandlungen über den Rio-Prozess zur Nachhaltigen Entwicklung teil und hat als NGO-Vertreterin an der gentechnikkritischen Ausgestaltung des Cartagena-Protokolls, der internationalen Vereinbarung über die biologische Sicherheit, mitgewirkt. Christine von Weizsäcker prägt mit ihren Beiträgen die Debatte über Nukleartechnik, Gentechnik, nachhaltigen Konsum und Biodiversität.

Die Politikerin Leni Breymaier ist Vorsitzende der SPD Baden-Württemberg. Von 2002 bis 2007 war sie stellvertretende Landesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes und danach bis November 2016 Landesbezirksleiterin der Ver.di in Baden-Württemberg. Leni Breymeier ist u.a. Mitglied im Beirat „Wirtschaft, Globalisierung, Nachhaltigkeit“ der Evangelischen Akademie Bad Boll. Sie engagiert sich insbesondere in der Gesundheit- und Gleichstellungspolitik.