Samstag, 22.09.2018   |   Einlass: 18:00 Uhr   |   Beginn: 19:00 Uhr
LAUT & LEISE! FESTIVAL
mit: RAKEDE, YAKUZI, SAINT AGNES, FUCK ART LET`S DANCE, XUL ZOLAR
Der Eintritt zur Laut & Kantig Party ist im Ticketpreis enthalten
Tickets sind im VVK via reservix.de und eventim.de erhältlich.
22.09.2018 - LAUT & LEISE! FESTIVAL

Wir wollen wieder feiern! Und zwar mit Euch!
Unsere Saisoneröffnung Herbst/Winter 2018.

Es gibt drei Areas:  Open Air Bühne, Essen -& Getränkestand vor dem Substage: Eintritt frei! 

Auf der eintrittsfreien Open Air Bühne spielen:  Reissverschluzz, Johnny & die 5. Dimension, Gablonzky Beat.

In der Halle unten spielen:  Yakuzi, Rakede, Saint Agnes

im Substage Café oben spielen: Fuck Art let`s Dance akkustisch, Xul Zolar, Whitepaper

Ab 23:00 Uhr in der Halle: Laut & Kantig Party mit Djane Christane Falk. Der Eintritt zur Laut & Kantig Party ist im Ticketpreis des Laut & Leise! Festivals enthalten.

Eintritt ins Substage- für beide Bühnen zusammen & Party: 18,- im VVK und 22,- an der Abendkasse.


DIE RAKEDE  hebt bei uns ab!

Dafür, dass Rakede es sich so lange gemütlich gemacht haben, knallt das Ding ganz schön rein: Ein rotzige-brummendes Punk-Rock-Brett über das sie mit den Problemen unserer Zeit abrechnen: Wachstum und Erfolg sind zu nationalen und ultimativen Werten aufgestiegen. Der Sieges- und Durchsetzungskult kann einen zuweilen ankotzen. Zufriedenheit, Frieden, Glück? In die Esoterik verdrängt. Auch die dümmsten Menschen bekommen Anerkennung und Ehrfurcht von Axel-Springer-Deutschland, sobald sie nur genug Platten verkauft haben - egal, ob das, was sie tun irgendeinen Wert hat. Ansage!

Klug gesetzte Brüche und vor allem keine Angst, sich vorwärts zu bewegen, bedingen den vielseitigen, Genre-übergreifenden, sich ständig entwickelnden Sound. Die Triebwerke der Rakede zeigen, dass Musik am Ende alles zugleich sein kann: tanzbar, melancholisch, brutal, vertraut und facettenreich – ein eigener Kosmos, der zum gemeinsamen Abheben mitreißt.


YAKUZI

6 Jahre lang, - jetzt sitzt die Frise wieder um so besser!

Ausser den Frisuren hat sich nichts geändert. Keine Jazz Einflüsse, kein Orchestergraben zwischen Band

und Publikum. Dicke Mönche die im Halbkreis in ein Mikrofon singen hat man gar nicht erst ausprobiert.


Da kann es ja schon trotzdem mal passieren, dass sich automatisch und unbewusst etwas verbessert. Auch


beim Trompetenpunk- wie von selbst, so zu sagen!


Die Show und die Konzerte sind nach wie vor intensiv, gut gelaunt und tanzbar. Trompentenpunk eben!


SAINT AGNES
Seit 2014 sind Saint Agnes der heißeste Act in der britischen Garagenrock-Szene. Der Hauch von Blues; die psychedelischen Elemente; das charismatische Frontduo bestehend aus Kitty Arabella Austen und Jon Tufnell; die unglaublich lauten und dröhnenden Auftritte; die überspannte aber stilsichere Live-Show; die Gewohnheit, den Moshpit und die vielen Fans als „coven“ (deutsch: Hexenzirkel) zu bezeichnen; das Spiel mit Witchcraft und Dämonie sowie mit religiösen und satanischen Elementen; das düstere Video zur jüngsten Single „The Witching Hour“ - all das zusammen ist das mörderische Gebräu namens Saint Agnes. Der dreckige Rock’n’Roll direkt aus der rumpeligen Garage verbindet die sumpfig-trüben Tiefen des Blues mit Psych aus den 70ern und ein paar Metal-Spänen zu einem Sound aus dem bedrohlichen Untergrund: dunkel, roh, unanständig und zutiefst heavy. Fünf Singles und eine Live-EP haben Saint Agnes bislang veröffentlicht. Das Quartett versetzt seine Anhänger gerne in Ekstase und steht lieber auf der Bühne als im Studio - und da ist es auch ganz hervorragend aufgehoben, um Nacht für Nacht die Toten auferstehen zu lassen. Fragt sich nur, wie Saint Agnes auf ihren Bandnamen gekommen sind - eigentlich gilt doch die heilige Agnes als Patronin der Jungfrauen und der Keuschheit. Aber wahrscheinlich ist das der erste und letzte Hexenscherz von Kitty und ihren ergebenen Jungs. Im Herbst kommen Saint Agnes zu uns auf Tour.

FUCK ART, LET’S DANCE! haben von jedem die Schnauze voll - bis auf ihre Mütter vielleicht. Das sind nicht mehr die vier netten Jungs von der Schulbank. Das was sie umtreibt, ist Post-Bedroom-Kellerwave, der ihrer Verachtung für Konventionen Ausdruck verleiht. Ein Sound mit dem konstanten Drang, sein Publikum und sich selbst loszureißen.Wenn man diese Band live sieht, wird man zu einem Teil von ihr. Ihre Bewegungen werden deine Bewegungen, ihr Enthusiasmus dein Enthusiasmus, ihre Ekstase deine Ekstase. Befreiender kann ein Konzert nicht sein. Tanz, als ob die Welt dir zusieht und bereite dich auf ihren Untergang vor.

XUL ZOLAR

Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Musik auf Fear Talk, dem Debütalbum der Kölner Band Xul Zolar eine gewisse malerische Qualität aufweist. Immerhin hat sich die Band nach einem Maler aus dem 20.

Jahrhundert benannt, dem Argentinier Xul Solar (mit bürgerlichem Namen Oscar Agustín Alexander Schulz Solari).

Trotz der deutlich hörbaren Einflüsse von Künstlern wie The Smiths, Talking Heads oder sogar Phil Collins,

ist Fear Talk - das vom visionären Kölner

Produzenten Marvin Horsch aufgenommen wurde - ein Album auf der Höhe der Zeit, wie der Einsatz stark

prozessierter Vocals, an frühen Dubstep erinnernde Sub -Kick Samples und von Electronica beeinflussten


-and-Cuts belegt. Das Alte wird verbogen, verformt und in etwas völlig Neues verwandelt.